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Kloster Lüthkeshof



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Donnerstag, 09. April 2009

Ostergrüße

Von frankfuhg, 08:08
Ostergrüße vom Hof    /  Newsletter Nr.7

Herzlichen Dank an alle Freunde und Freundinnen des Hofes.

Wir freuen uns hier auf viele Gäste über die Ostertage und auch einige Besucher, die an unserer Art zu leben, und der weiteren Entwicklung hier, interessiert sind.

Heute am "Gründonnerstag" geht es ganz konkret aufs Osterfest zu.
Das heißt nicht nur stressige Einkäufe und geschäftiges Treiben...

Wir sind hier priviligiert, zumindest was das Läuten der Glocke betrifft, die uns regelmäßig, ob gelegen oder ungelegen, aus allerlei "Wichtigem" herausreißt und uns einer anderen Seite der Realität zuwendet, die immer und überall vorhanden ist: Die Stllle, die allem Lärm und Getue unterlegt ist und aus der alles Bewegte sich entfaltet.
Auch unser Ärger, der Frust, die Freude und die Lust ist verwurzelt in dieser stillen Realität.
Wir Christen nennen das "Gott" andere "Leerheit", wieder andere "Tao"...
Die liturgischen Texte des Stundengebets jeden Morgen, jeden Mittag und jeden Abend, stehen jeweils im Bezug zum Kirchenjahr.
So erlebt man die verschiedenen Zeiten: Fastenzeit, Osterzeit...schon mal ganz anders mit.
Zumindest besteht die Möglichkeit dazu.
Auch die stille Meditation (Zazen) am Morgen und am Abend ist ein "Luxus" der für mich persöhnlich nur in einer Gemeinschaft möglich ist.
Alleine würde ich die Disziplien kaum aufbringen.

Mit unserem Marktstand auf dem Zehdenicker Wochenmarkt haben wir gute Erfahrungen gesammelt und wollen dies auch beibehalten.
Wir freuen uns auf den Choriner Klostermarkt am 9. und 10. Mai, an dem wir uns mit einem Info und Verkaufsstand beteiligen.
So, jetzt läutet die Glocke zum Mittagsgebet, dann gibts Mittagessen...und dann schreibe ich weiter.

Noch mal herzliche Einladung auch an Kurzentschlossene zu den verschiedenen Tagen an Ostern zu uns zu kommen...

Ein frohes Fest und auch sonst: All the best to you!

Eure Hofgemeinschaft
Euer Frank

Ein Text aus dem Evangelium nach Lukas:

Dann verließ Jesus die Stadt und ging, wie er es gewohnt war, zum Ölberg; seine Jünger folgten ihm. Als er dort war, sagte er zu ihnen: Betet darum, dass ihr nicht in Versuchung geratet! Dann entfernte er sich von ihnen ungefähr einen Steinwurf weit, kniete nieder und betete: Vater, wenn du willst, nimm diesen Kelch von mir! Aber nicht mein, sondern dein Wille soll geschehen.
Da erschien ihm ein Engel vom Himmel und gab ihm (neue) Kraft. Und er betete in seiner Angst noch inständiger und sein Schweiß war wie Blut, das auf die Erde tropfte.
Nach dem Gebet stand er auf, ging zu den Jüngern zurück und fand sie schlafend; denn sie waren vor Kummer erschöpft.
Da sagte er zu ihnen: Wie könnt ihr schlafen? Steht auf und betet, damit ihr nicht in Versuchung geratet.

Ein Text den wir in der Osternacht lesen:

Als der Sabbat vorüber war, kaufte Maria aus Magdala, Maria, die Mutter des Jakobus, und Salome wohlrichende Öle, um damit zum Grab zu gehen und Jesus zu salben.
Am ersten Tag der Woche kamen sie in aller Frühe zum Grab, als eben die Sonne aufging. Sie sagten zueinander: Wer könnte uns den Stein vom Eingang des Grabes wegwälzen? Doch als sie hinblickten, sahen sie, dass der Stein schon weggewälzt war; er war sehr groß.
Sie gingen in das Grab hinein und sahen auf der rechten Seite einen jungen Mann sitzen, der mit einem weißen Gewand bekleidet war; da erschraken sie sehr.
Er aber sagte zu ihnen: Erschreckt nicht! Ihr sucht Jesus von Nazaret, den Gekreuzigten. Er ist auferstanden; er ist nicht hier. Seht, da ist die Stelle, wo man ihn hingelegt hatte. Nun aber geht und sagt seinen Jüngern, vor allem Petrus: Er geht euch voraus nach Galiläa; dort werdet ihr ihn sehen, wie er es euch gesagt hat.