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Newsletter

Kloster Lüthkeshof



Montag, 28. September 2009

Freundesbrief Nr. 12 Oktober 09

Von frankfuhg, 19:24

Grüße vom „Lüthkes“-Hof, vom „Kleinen“ -Hof.

Was gibt´s „Neues“ ?

Eine neue Mitbewohnerin: Rachel aus der Schweiz lebt nun mit uns. Neo der Hofhund hat einen Hundekameraden Namens Ares. Ferran aus Spanien ist für einen Monat zu Besuch, vielleicht bleibt er länger; Ren ist jetzt ganz auf den Hof gezogen; Kerstin ist zunächst nur am Wochenende bei uns und ist dabei ihr Zimmer Fach“männisch“ zu renovieren. Der katholische Pfarrer aus Zehdenick kam zu einem Besuch. Wir freuen uns sehr über diesen Kontakt auch mit der Gemeinde im Ort. Den Betrieb in unserem Klosterstübchen wollen wir ab Oktober einstellen. Es wird an jedem Sonntag und Feiertag um 11.00 Uhr einen Gottesdienst geben. Um 12.00 Uhr dann ein gemeinsames Essen mit unseren Gästen.  Die Mahlzeit wird, wie traditionell in Klöstern üblich, schweigend eingenommen. Um 14.00 Uhr läutet dann unserer Glocke und ruft zum Nachmittagsgebet und einer Zeit der Stille.  Zum Abschluss eine aktuelle „Neuigkeit“ aus dem 13. Jahrhundert von Meister Eckhart:

Du brauchst Gott weder hier noch dort zu suchen; er ist nicht ferner als vor der Tür deines Herzens. Da steht er und harrt und wartet, wen er bereit finde, der ihm auftue und einlasse. Du brauchst ihn nicht von weither herbei zu rufen; er kann es weniger erwarten als du, dass du ihm auftust. Es ist ein Zeitpunkt: Das Auftun und das Eingehen.

 

Alles Gute

Eure Gemeinschaft vom Kloster Lüthkeshof

Euer Frank

Donnerstag, 03. September 2009

Newsletter Nr.11 September 09

Von frankfuhg, 15:34

 

Ein paar Verse aus einem Gedicht von Angelus Silesius:

-Wie töricht tut der Mensch , der aus der Pfütze trinkt und die Fontäne lässt, die ihm im Haus entspringt. -Das edelste Gebet ist, wenn der Beter sich in das, vor dem er kniet, verwandelt inniglich. -Ich selbst bin Ewigkeit, wann ich die Zeit verlasse und mich in Gott und Gott in mich zusammenfasse. -Halt an, wo läufst du hin? Der Himmel ist in dir. Suchst du Gott anderswo, du fehlst ihn für und für. -Du darfst zu Gott nicht schrei´n, der Brunnquell ist in dir. Stopfst du den Ausguss nicht, er flösse für und für. -Wer ist, als wär er nicht und wär er nie geworden: der ist – o Seligkeit! – zu lauter Gott geworden. -Die Rose, welche hier dein äußeres Auge sieht, die hat in Ewigkeit in Gott auch so geblüht. -Geh hin, wo du nicht kannst! Sieh, wo du siehest nicht! Hör, wo nichts schallt und klingt: so bist du, wo Gott spricht.

Ganz trocken, gesellen sich ein paar Begebenheiten aus unserem Alltag zu den eigentlich auch recht einfachen Texten des Mystikers Silesius:

-Martin kommt bald aus seiner Kur zurück. -Roland ist nach seinem Entzug und einer Therapie auch zurück. Wir müssen jetzt gemeinsam schauen ob das Gemeinschaftsleben auf dem Lüthkeshof das „richtige“ für ihn ist. -Die Leute vom Josefshof waren jetzt schon mehrfach hier. Wir planen einen „Konvents“-Ausflug dorthin, verbunden mit einem Besuch im Kloster Alexanderdorf…

Vielleicht klingen die Verse von Silesius für einige etwas exotisch oder anmaßend…! ?

Im Johannesevangelium steht eine Geschichte in der Jesus ähnlich klingt: Die Leute sprachen zu Jesus: Du hast noch keine fünfzig Jahre und willst Abraham gesehen haben! Jesus erwiderte: Wahr, ja wahr ists, ich sage euch: Ehe Abraham ward, bin ich. Sie hoben nun Steine auf, um auf ihn zu werfen. Jesus aber verbarg sich und ging aus dem Heiligtum hinaus.

Danke an alle die Anteil haben am Entstehen des Klosters Lüthkeshof. Schon jetzt ein Lebens Ort, ein Ort des Gebetes, und so hoffe ich, der Selbst und Gotteserkenntnis. Herzliche Einladung zum Besuch unseres Klosterstübchens jeden Samstag und Sonntag von 12.00 – 18.00 Uhr. Jeden Sonntag zum Gottesdienst um 11.00 Uhr. Und zum „Kloster auf Zeit“ in unseren Gästeblockhütten im stillen Bereich, mit Teilnahme an Gebet und Meditation…Aktuelle Infos, z.B. die Speisekarte für´s kommende Wochenende immer unter:  www.franziskushofgemeinschaft.de

 

Herzliche Grüße

Euer Frank

Eure Gemeinschaft Kloster Lüthkeshof

Samstag, 15. August 2009

Newsletter Nr.10 August 09

Von frankfuhg, 13:52
Herzliche Grüße vom Kloster Lüthkeshof!

Zunächst ein Textausschnitt aus dem Alten Testament, den wir am letzten Sonntag im Gottesdienst zu hören bekamen:

"Der Herr antwortete: Komm heraus und stell dich auf den Berg vor den Herrn!
Da zog der Herr vorüber: Ein starker heftiger Sturm, der die Berge zerriss und die Felsen zerbrach, ging dem Herrn voraus.
Doch der Herr war nicht im Sturm.
Nach dem Sturm kam ein Erdbeben.
Doch der Herr war nicht im Erdbeben.
Nach dem Beben kam ein Feuer.
Doch der Herr war nicht im Feuer.
Nach dem Feuer kam ein sanftes, leises Säuseln. Als Elija es hörte, hüllte er sein Gesicht in den Mantel, trat hinaus und stellte sich an den Eingang der Höhle.

Nun ein paar Begebenheiten aus unserer Lebenswirklichkeit hier auf dem Hof:
Mit Hilfe zweier neuer Kommunitätsmitglieder sind wir dabei, die Hütten zu renovieren.
Teilweise müssen die Dächer komplett erneuert werden.
Unsere Gebets- und Meditationspraxis hat sich stabilisiert und gibt dem Hof mehr und mehr seine Prägung.
Der Stille Bereich ist eingerichtet, es kommen verstärkt Gäste aufunser Angebot "Kloster auf Zeit" hin. Ein Kapuziner ist zu Besuch, den wir gerne länger hier hätten.
Unsere kleine Landwirtschaft mit zwei Schweinen, 50 Hühnern und 15 Gänsen und Enten und einer kleinen Schafherde, bringen wir langsam auf Vordermann.
Genauso den Gemüsegarten und den Park im hinteren Gästebereich.
Matthias wird die Kommunität verlassen. Danke für die fruchtbare Zusammenarbeit in diesen Monaten. Er gab vielfältige Anstöße, welche die Entwicklung des Klosters weitergebracht haben. Camillo vom Josefshof hat uns mit ein paar Männern besucht; vieleicht entwickelt sich eine Zusammenarbeit.
Dann war noch ein Filmemacher zu Besuch, für ein Interview zum Thema "Gottesbeweise".
Martin ist zur Kur nach seiner schweren Operation...

Ich wünsche uns allen die Gotteserfahrung des Elija, dass wir jenes sanfte, leise Säuseln wahrnehmen, das uns ständig durchweht - auch in den Stürmen.
Dazu ist es sicher hilfreich, schon mal aus unserer Höhle herauszutreten.

Mit den besten Wünschen am Hochfest Mariae Himmelfahrt.

Euer Frank

Montag, 15. Juni 2009

Newsletter Nr.9 (Juni 2009)

Von frankfuhg, 17:28
Geduld
"Wenn der Baum geboren wird, ist er nicht sofort groß.

Wenn er groß ist, blüht er nicht sofort.
Wenn er blüht, bringt er nicht sofort Früchte hervor.
Wenn er Früchte hervor bringt, sind sie nicht sofort groß.
Wenn sie groß sind, sind sie nicht sofort reif.
Wenn sie reif sind, werden sie nicht sofort gegessen."
(Aegidius von Assissi)


Liebe Freunde und Interessierte!
Dieser Text des seligen Aegidius von Assissi ziert unsere neueste Speisekarte im Klosterstübchen.  Aegidius, ein Freund und Zeitgenosse des Heiligen Franz, lebte als Eremit und vertiefte sich in die Kontemplation, das, was seit einigen Jahren unter dem Namen ( Zen-) Meditation im Westen einen großen Aufschwung erfährt. Zu seinen Lebzeiten war Aegidius berühmt und geachtet und wurde von vielen Menschen aufgesucht, die seinen Rat suchten. Er selbst kam von einem Bauernhof, hatte nie studiert, war ein sehr kerniger und bodenständiger Mensch, und im Gegensatz zu Franziskus von vitaler Gesundheit. Auf seinem Weg der Meditation wurde ihm eine tiefe Gottesschau zu Teil, Gotteserfahrungen, welche wir heute gerne mit Erleuchtungserlebnissen bezeichnen und was uns oft so glatt vom Mund geht, was aber alles andere als glatt und einfach ist. Aussagen und Sprüche des Aegidius wurden von seinen Zeitgenossen aufgezeichnet und machten in vielfältigen Sammlungen in ganz Europa die Runde. Manche Texte kommen mir heutzutage sehr modern vor, andere wieder sind herausfordernd oder wirken auf den ersten Blick sperrig und unserem Zeitgeist zuwiderlaufend. Und manchmal scheint mir gerade das besonders spannend. So oft stelle ich ja fest, dass ich selbst vieles nur durch die Brille des Zeitgeistes denke oder verstehe und dabei den Mythen der Moderne erliege, den gesellschaftlichen Absprachen und Vereinbarungen, die ja oft modern sein mögen, aber nicht unbedingt wahr sind. Es lohnt sich also auf jeden Fall, die Texte des Aegidius zu lesen.

Wir haben uns daraus diesen Spruch über die "Geduld" ausgesucht, denn das ist etwas, worin wir uns hier auf dem Hof tagtäglich einüben können. Veränderungen brauchen Zeit, und das betrifft natürlich auch die innere und äußere Rekonstruktion des alten Franziskushofes unter dem neuen Namen "Kloster Lüthkeshof".

Im Mai hatten wir immer wieder Gäste, welche mit uns für einige Tage das Leben hier teilten und sich auch tatkräftig auf dem Hof engagierten, sei es bei der Renovierung der Blockhütten oder im Garten. Vieles ist noch zu tun, und wir gehen Schritt für Schritt voran. Die ersten Gäste im Rahmen des "Kloster auf Zeit" teilten mit uns auch Meditation und Stundengebet.

Überhaupt ist das Singen des Stundengebets für uns daran Beteiligte eine Quelle der Kraft und Freude. Am Sonntag feierten wir immer wieder gemeinsam einen schönen Gottesdienst, wir haben jetzt eine für uns runde und stimmige Form gefunden. Die Meditationszeiten in der Frühe und am Abend rahmen den Tag auf eine gute Weise ein. Wir versuchen, sie wirklich als einen Rahmen zu verstehen, als ein Tor zur nächtlichen (und auch morgendlichen) Stille, in der jeder in besonderer Weise zu sich finden kann. In diesem Sinne planen wir auch, den Bereich mit den Gästeblockhütten als Stillebereich zu gestalten.

An einigen schönen Sommerabenden im Mai konnten wir bereits an unserer Feuerstelle um das Lagerfeuer sitzen: Hoffen wir, dass noch viele warme Sommerabende kommen, die uns solche schönen Momente am Feuer mit unseren Gästen und Freunden ermöglichen.

Auch einige neue tierische Mitbewohner sind auf dem Hof dazugekommen. Zur Zeit haben wir sieben junge Kätzchen, für die wir schnellstmöglichst noch Abnehmer suchen. Seit einigen Wochen sind außerdem wieder drei Schweine im Saustall und seit Anfang Juni legen Junghennen im Hühnerstall ihre ersten Eier. Wir haben den Hühnerstall neu abgedichtet und hoffen, dass nunmehr kein Fuchs mehr eindringen kann, nachdem die alten Hühner ja nach und nach alle gerissen hatten. Die Lämmchen wachsen und gedeihen und es ist gerade Zeit, mal wieder ihre Klauen zu schneiden.

Mitte Mai kam Kevin zu uns auf dem Hof, unser jüngster Mitbewohner. Er hilft tatkräftig in Haus und Hof und möchte perspektivisch die Abendschule besuchen und eine Ausbildung im kaufmännischen Bereich machen. Seit Juni hat Klara eine Blockhütte bei uns bezogen, und wir haben damit die erste weibliche Mitbewohnerin in unserem Männerhaufen. Das wird uns bestimmt gut tun.

Wir freuen uns weiterhin über alle, die sich für unsere Gemeinschaft, unser Gebet  und unsere Arbeit interessieren und Lust verspüren, etwas davon mit uns zu teilen.

Allen Freunden in Verbundenheit mit herzlichen Grüßen von der Kommunität Kloster Lüthkeshof

Matthias



Donnerstag, 23. April 2009

Newsletter Nr. 8 fast im Mai

Von frankfuhg, 19:41


Wir hatten ein schönes Osterfest.
Beginnend mit der Osternachtsfeier, dem Osterfeuer im Park, dem Entzünden der Osterkerze und dem weiteren Gottesdienst in unserer Kapelle. Ein paar Fotos sind im Internet zu sehen.
Einige Übernachtungsgäste haben uns besucht und tatkräftig an der Entwicklung hier auf dem Hof mitgewirkt.
Besonders freut mich, wenn Menschen kommen, die am Stundengebet und der Meditation teilnehmen. Auch dem evangelischen Pfarrer möchte ich ausdrücklich danken für sein offenbar echtes Interesse hier an der Kommunität. Wir hatten außerdem Helfer im Garten. Heino, der seit kurzem mitlebt, möchte sich um die Landwirtschaft hier kümmern. Schweine sind schon bestellt, Enten kommen auch wieder dazu.
Vieleicht auch ein paar Kälbchen... Anfang Mai will Matthias hier mit einsteigen, ein Freund aus meiner Zeit im Kloster Meister Eckhart. Ich freue mich besonders über die "Verstärkung" bei Gebet, Za Zen (Meditation) und Gottesdienst.
Die Alt-Katholische Kirche hat sich von dem Projekt Franziskushof verabschiedet. Wir haben dies aus dem aktuellen Gemeindebrief  der Berliner Gemeinde entnommen: Bei Interesse nachzulesen im Internet unter: alt-katholisch.de/gemeinden/gemeinden/gemeinde_berlin
Dort findet man den Gemeindebrief April 09.

Noch ein paar Geschehnisse: Don hat sich ein Fahrrad gekauft, ein lang gehegter Wunsch; Eberhard hat sich mit unserem Stand auf dem Zehdenicker Wochenmarkt etabliert, und sein Kräutergarten entwickelt sich prächtig; Hartmut leitet mittlerweile soverän die Restaurantküche; Heino ist sehr enthusiastisch mit seinem Stall beschäftigt und stellt ihn sich schon mit Kälbchen vor; Klaus gießt akribisch jede einzelne Pflanze; Wittek sucht eine gut bürgerliche deutsche Frau; Martin ist leider krank und muss Mitte Mai ins Krankenhaus; Thomas ist auch im Krankenhaus; Jens ist auf der Suche nach einem Job; Uwe scheint gut zurecht zu kommen mit seiner Umschulung, und ich freue mich über die guten Ansätze hier für das Kloster und sozialem Projekt: Dass wir es geschafft haben, die langjährigen Alkoholexesse zu beenden und konsequent an diesem eingeschlagenen Weg festhalten; die gute Zusammenarbeit hier mit den Männern; (Frauen leben ja noch nicht hier) viele interessierte Menschen, was sich auch hier und da praktisch auswirkt; das Vertrauen, das uns einige Geschäftspartner wieder entgegenbringen, trotz teilweise schlechter Erfahrungen in der Vergangenheit; die Aussicht, den Hof mittelfristig zu erwerben, im Einvernehmen mit Insolvenz und Zwangsverwalter; die Gäste die langsam wieder zahlreicher auf dem Hof erscheinen, besonders über Menschen, die in der Lage sind, die positive Entwicklung hier vor Ort wahrzunehmen... Persöhnlich liegt mir sehr am Herzen unsere Gebetszeiten, die wir täglich zusammen in unserer umgestalteten Kapelle singen, und die Za Zen-Zeiten in unserer oberen Kirche. Dieser Raum ist nun auch soweit umgestaltet, dass man dort ohne Probleme ein  großes Zen Sesshin abhalten kann. Es ist Platz für eine bewegte Meditationsform, z.B. Thai Chi oder Chi Gong, und bei Bedarf ist es auch möglich, einen größeren Gottesdienst zu feiern...
Ich möchte in nächster Zeit den Kontakt zur römisch-katholischen Gemeinde, der in Ansätzen schon besteht, sowie zur evangelischen Gemeinde hier in Zehdenick aufnehmen. Zunächst aber freuen wir uns auf den Klostermarkt in Chorin am 9. und 10. Mai. Vieleicht sehen wir da das ein oder andere bekannte Gesicht.
So genug gequatscht - Bis bald bei uns auf´m Hof.

Es grüßen Euch die Klosterhof-Gemeinschaft und der Frank,
mit einem Text von Rumi.

Stille

Im Inneren dieser neuen Liebe,
stirb.
Dein Weg beginnt auf der anderen Seite.
Werde der Himmel.
Richte die Axt wider die Gefängniswand.
Entkomme.
Tritt ins Freie, wie jemand,
der plötzlich in Farbe geboren wird.
Tue es jetzt.
Du bist von dichten Wolken eingehüllt.
Stehle Dich seitlich hinaus.
Stirb und sei still.
Stille ist das sicherste Zeichen,
dass du gestorben bist.
Dein altes Leben war eine fieberhafte Flucht
vor der Stille.
Der sprachlose Vollmond
kommt eben jetzt hervor.

Donnerstag, 09. April 2009

Ostergrüße

Von frankfuhg, 08:08
Ostergrüße vom Hof    /  Newsletter Nr.7

Herzlichen Dank an alle Freunde und Freundinnen des Hofes.

Wir freuen uns hier auf viele Gäste über die Ostertage und auch einige Besucher, die an unserer Art zu leben, und der weiteren Entwicklung hier, interessiert sind.

Heute am "Gründonnerstag" geht es ganz konkret aufs Osterfest zu.
Das heißt nicht nur stressige Einkäufe und geschäftiges Treiben...

Wir sind hier priviligiert, zumindest was das Läuten der Glocke betrifft, die uns regelmäßig, ob gelegen oder ungelegen, aus allerlei "Wichtigem" herausreißt und uns einer anderen Seite der Realität zuwendet, die immer und überall vorhanden ist: Die Stllle, die allem Lärm und Getue unterlegt ist und aus der alles Bewegte sich entfaltet.
Auch unser Ärger, der Frust, die Freude und die Lust ist verwurzelt in dieser stillen Realität.
Wir Christen nennen das "Gott" andere "Leerheit", wieder andere "Tao"...
Die liturgischen Texte des Stundengebets jeden Morgen, jeden Mittag und jeden Abend, stehen jeweils im Bezug zum Kirchenjahr.
So erlebt man die verschiedenen Zeiten: Fastenzeit, Osterzeit...schon mal ganz anders mit.
Zumindest besteht die Möglichkeit dazu.
Auch die stille Meditation (Zazen) am Morgen und am Abend ist ein "Luxus" der für mich persöhnlich nur in einer Gemeinschaft möglich ist.
Alleine würde ich die Disziplien kaum aufbringen.

Mit unserem Marktstand auf dem Zehdenicker Wochenmarkt haben wir gute Erfahrungen gesammelt und wollen dies auch beibehalten.
Wir freuen uns auf den Choriner Klostermarkt am 9. und 10. Mai, an dem wir uns mit einem Info und Verkaufsstand beteiligen.
So, jetzt läutet die Glocke zum Mittagsgebet, dann gibts Mittagessen...und dann schreibe ich weiter.

Noch mal herzliche Einladung auch an Kurzentschlossene zu den verschiedenen Tagen an Ostern zu uns zu kommen...

Ein frohes Fest und auch sonst: All the best to you!

Eure Hofgemeinschaft
Euer Frank

Ein Text aus dem Evangelium nach Lukas:

Dann verließ Jesus die Stadt und ging, wie er es gewohnt war, zum Ölberg; seine Jünger folgten ihm. Als er dort war, sagte er zu ihnen: Betet darum, dass ihr nicht in Versuchung geratet! Dann entfernte er sich von ihnen ungefähr einen Steinwurf weit, kniete nieder und betete: Vater, wenn du willst, nimm diesen Kelch von mir! Aber nicht mein, sondern dein Wille soll geschehen.
Da erschien ihm ein Engel vom Himmel und gab ihm (neue) Kraft. Und er betete in seiner Angst noch inständiger und sein Schweiß war wie Blut, das auf die Erde tropfte.
Nach dem Gebet stand er auf, ging zu den Jüngern zurück und fand sie schlafend; denn sie waren vor Kummer erschöpft.
Da sagte er zu ihnen: Wie könnt ihr schlafen? Steht auf und betet, damit ihr nicht in Versuchung geratet.

Ein Text den wir in der Osternacht lesen:

Als der Sabbat vorüber war, kaufte Maria aus Magdala, Maria, die Mutter des Jakobus, und Salome wohlrichende Öle, um damit zum Grab zu gehen und Jesus zu salben.
Am ersten Tag der Woche kamen sie in aller Frühe zum Grab, als eben die Sonne aufging. Sie sagten zueinander: Wer könnte uns den Stein vom Eingang des Grabes wegwälzen? Doch als sie hinblickten, sahen sie, dass der Stein schon weggewälzt war; er war sehr groß.
Sie gingen in das Grab hinein und sahen auf der rechten Seite einen jungen Mann sitzen, der mit einem weißen Gewand bekleidet war; da erschraken sie sehr.
Er aber sagte zu ihnen: Erschreckt nicht! Ihr sucht Jesus von Nazaret, den Gekreuzigten. Er ist auferstanden; er ist nicht hier. Seht, da ist die Stelle, wo man ihn hingelegt hatte. Nun aber geht und sagt seinen Jüngern, vor allem Petrus: Er geht euch voraus nach Galiläa; dort werdet ihr ihn sehen, wie er es euch gesagt hat.

Dienstag, 17. März 2009

Zwerg Newsletter Nr.6 März 09

Von frankfuhg, 18:21
Am 11. April ab 20.00 Uhr feiern wir die Osternacht auf dem Hof.

Sie beginnt mit einem Osterfeuer im Garten. Die Osterkerze wird entzündet.
In einer kleinen Prozession gehen wir still in die Kirche, um den Gottesdienst dort weiter zu feiern. Ein befreundeter evangelischer Pfarrer wird den Gottesdienst mit uns feiern.
Anschließend essen wir alle zusammen im Klosterstübchen.

Herzliche Einladung zum Mitfeiern!

Für rustikale Leute ist es auch möglich, zu übernachten und zu bleiben...
Am Ostermorgen nach der stillen Meditation und dem Morgengebet, gibt es ein Frühstück und um 11.00 Uhr einen einfachen Gottesdienst, wie gewohnt mit Taizéliedern...Wer möchte, kann dann anschließend in unserem Klosterstübchen deftig Essen. (Wie immer gibt es auch ein Gericht für unsere Vegetarier.)

Grüße vom Hof

Euer Frank
Eure Hofgemeinschaft
Tel.: 03307 310848
franziskushof@gmx.de
www.franziskushofgemeinschaft.de

Ein Text von Friedrich Nietzsche:

Ecce Homo

Ja! Ich weiß, woher ich stamme!
Ungesättigt gleich der Flamme
Glühe und verzehr´ ich mich.
Licht wird Alles, was ich fasse,
Kohle Alles, was ich lasse:
Flamme bin ich sicherlich.

Samstag, 28. Februar 2009

Newsletter März 09

Von frankfuhg, 11:07
Newsletter  Nr.5  März 2009

Grüße vom Franziskushof

Der Februar war verhältnissmäßig "ruhig".
Wir haben dies unter anderem zu verschiedenen Entscheidungsfindungen genutzt.
Ein Konzept für die Beschäftigung, erwachsen aus den menschlichen, - gesetzlichen, - und den Hofrealitäten ist gefunden und muss sich jetzt in der Praxis bewähren.
Die Leistungsempfänger haben jetzt die Möglichkeit, sich im gesetzlichen Rahmen adäquat zu beschäftigen, und nur wenn sie wirklich wollen und können, einen Bereich verantwortlich übernehmen.
Ein traditionelles "Hofthema", das einer konsequenten Lösung harrt, ist der hohe Alkoholkonsum.
Aufgrund des großen Anteils von Menschen mit Alkoholproblemen auf dem Hof, haben wir uns für die trockene Variante entschieden. Das ist eine absolute Neuerung hier, und ich bin froh über die konsequente Entscheidung die von einem Großteil der Gemeinschaft mitgetragen wird.
Wir werden versuchen, dies schnellstmöglich in die Tat umzusetzen.
Neben unseren täglichen Gebetszeiten und wöchentlichen Gottesdiensten, gibt es jeden Morgen und Abend eine Zen Meditation.
Ich möchte dies weiterentwickeln.
Dazu haben wir den Kontakt zu verschiedenen Zen Gruppen aufgenommen, mit der Anfrage, hier ein Zen Kloster zu integrieren.
Es gibt einige Reaktionen und ich bin gespannt, was sich da tut.
Auf unserer Internetseite: www.franziskushofgemeinschaft.de sind die Termine für die kommenden Klosterfeste vermerkt.
Zum Beginn der Fastenzeit fing es am 28./01.03 an, mit traditionellen Fastengerichten, die heute teilweise Delikatessen sind.
Am 21./22.03. feiern wir unser Klosterschlachtfest zum Frühlingsanfang.
Am 10.-13.04 ist das Osterfest auf dem Franziskushof.
Eine Kunstausstellung mit Bildern und Photos und ein Konzert sind geplant.

Herzliche Einladung zu den Festen und zu jedem Wochenende in unserem Klosterstübchen.
Einladung auch an alle, die Interesse an einem zeitgemäßen klösterlichen Leben haben und an dessen Verwirklichung mitarbeiten wollen.
In diesem Bereich sind leider die Theoretiker noch in der Überzahl.

Alle Termine und die jeweils aktuelle Speisekarte sind wie immer auf unserer Internetseite zu finden.



Ich wünsche uns allen zum Beginn der Fastenzeit einen klaren Kopf mit viel Tatendrang und Lust auf die Realitäten des Lebens.

Eure Franziskushof Gemeinschaft
Euer Frank

Zum Abschluß ein Text von Kabir:

Ich lache wenn ich höre,
dass den Fisch dürstet im Wasser.
Du siehst nicht, dass zuhause die Wirklichkeit ist,
und du wanderst von Wald zu Wald lustlos!
Hier ist die Wahrheit!
Gehe hin, wo immer du willst, nach Benares oder Mathura -
(nach Assisi oder Santiago de Compostella)
wenn du die eigene Seele nicht findest,
bleibt dir die Welt unwirklich.

Freitag, 30. Januar 2009

Newsletter Nr.4 Februar 09

Von frankfuhg, 21:40
Newsletter  Nr.4   Februar 09


Der Januar hatte es in sich...

Erst mal kam "die große Kälte" - Bei minus 20 Grad viel die Heizung aus...

Wir haben 2 Wochen notdürftig mit Holz geheizt, mit einem im Grunde nicht funktionstüchtigen Allesbrenner.
Inzwischen haben wir ihn von den Rückständen befreit, die sich angesammelt hatten, weil der Name "Allesbrenner" in der Vergangenheit sehr wörtlich genommen wurde.
Sehr dankbar bin ich über die Hilfe im Büro von meiner Freundin, ohne die ich vieles nicht schaffen könnte.
Uwe hat seine Umschulung begonnen, die er über das Arbeitsamt vermittelt bekommen hat und ist nach Zehdenick in eine eigene Wohnung gezogen.
Wir wünschen ihm alles Gute für diesen Neustart nach 12 Jahren in der Franziskushof Gemeinschaft.
Ein weiterer langjähriger Mitlebender auf dem Hof wird einen Alkoholentzug machen, und anschließend in eine Kur zur Stabilisierung gehen.
Sollter er dies schaffen, werden wir gemeinsam entscheiden, ob der Hof für ihn, als einen wirklich trockenen Alkoholiker dann noch der richtige Platz sein kann...

Auf unserer aktuellen Internetseite: www.franziskushofgemeinschaft.de ist ein Besucherzähler installiert, und ich staune immer wieder über das große Interesse an unserem Projekt. Auf der Seite ist allerlei zu finden... Zum Beispiel die jeweils aktuelle Speisekarte, auf der auch immer ein Gericht für unsere Vegetariergäste zu finden ist, die Termine für die kommenden Klosterfeste, Texte, Kommentare und Predigten, Aussichten...
(So, die Glocke läutet zum Abendgebet, nachher geht´s weiter im Text)
Bald gibt es auch die Möglichkeit online Produkte vom Hof zu bestellen.
Wurstkonserven, Marmeladen,... Diese Produkte gibt es jetzt schon zum Mitnehmen auf unserem Hof und auch eine Verschickung per Post ist jetzt schon möglich.
Es gab einige Zeitungsartikel, einen Film und einen Radiobeitrag über unsere Hofgemeinschaft.
Ich fand sie alles in allem ganz okay...
Allerdings denke ich, um einen halbwegs authentischen Eindruck von der Hofrealität zu bekommen, müsste man mindestens eine Woche hier mitleben und dazu noch eine große Portion unvoreingenommene Offenheit mitbringen...
Sollte es einmal solch einen Film oder Artikelbeitrag geben, werden wir ihn hier auf unserer Internetseite veröffentlichen...
Ein Photograph hat sich einen halben Tag Zeit genommen und viele Bilder gemacht.
Bald werden die auf der Internetseite erscheinen.
Unsere Kapelle, in der wir morgens, mittags und abends das Stundengebet singen, haben wir umgestaltet. Auch für Gottesdiensten mit "drei, vier Mann/Frau" ist die Kapelle jetzt sehr schön und gut geeignet.

Wir haben den Kontakt zu Emmaus Köln wieder aktiviert. Ein weltweit verbreitetes Lebensprojekt, gegründet von dem bekannten Kapuzienerpater Abbé Pière. Die Kommunität aus Köln will uns besuchen. Ich freue mich besonders darüber, da ich vor vielen Jahren dort mitgearbeitet habe.
Auch ehemalige Brüder der Franziskanischen Bruderschaft haben ihren Besuch angemeldet.

Ich hoffe, der Franziskushof und die Gemeinschaft die hier lebt, kann ein Ort sein und werden, wo Versöhnung mit sich selber und dadurch mit dem anderen möglich wird. Danke an alle, die in dieser Richtung unterstützend tätig sind.
Der Heilige Franziskus kann dafür sicher in manchem ein Vorbild, aber zumindest ein Patron auf diesem manchmal mühevollen Gemeinschaftsweg sein.

Alles Gute  Euer Frank
Eure Hofgemeinschaft

Dienstag, 30. Dezember 2008

Newsletter Nr. 3 Januar 09

Von frankfuhg, 07:03
Hallo im Neuen Jahr!!!

Mit ein paar Beulen und Schrammen sind wir ins Neue Jahr reingeschlittert.
Ein paar Hürden konnten wir schon überspringen - darüber freuen wir uns - es geht also weiter mit dem Franziskushof und der Franziskushof Gemeinschaft.
Die neue Internetseite. www.franziskushofgemeinschaft.de erfreut sich großen Interesses. Auch über den Newsletter haben sich viele gefreut.
Danke für die Rückmeldungen. Und ausdrückliche Einladung zu Anregungen, Kritik, Meinungen...wer mich kennt weiß, dass ich kritische Geister schätze.
Was gibt es Neues?
Wir sind ein paar Enten weniger geworden durch das Angebot von Entenkeulen über Weihnachten in unserem Klosterstübchen.
Ein, wenn auch klappriges Auto ,konnte angeschafft werden.
Ein neuer Durchlauferhitzer sorgt demnächst für warmes Wasser beim Duschen im Haus. Besonders für "Warmduscher" wie mich sehr erfreulich.
Ein paar Zimmer im Haus konnten wir schon provisorisch renovieren, und bald wollen wir uns an die Blockhütten machen, deren Dächer ziemlich fertig sind.
Vieleicht können wir ja bei dieser Aktion mit der Hilfe vom Projekt "Neustart" rechnen. Davon wurde ja zumindest schon mal in der Zeitung geschrieben...
Auch die Gasheizung der Hütten muss überholt und neu angeschlossen werden.
Vieles im Haupthaus ist marode, da hier schon viele Jahre nichts mehr investiert wurde.
Viele Bekannte aber auch neue Leute haben uns auf dem Hof besucht und ihr Interesse an diesem Lebensprojekt bekundet.
Die meisten freuen sich, dass es mit neuem Schwung weiter geht.
Zumindest alle, die hier ständig leben.
Es gibt natürlich auch einige, die früher alles besser fanden, und sich schwer tun mit Veränderungen. Aber Leben ist ein dynamischer Prozess, der Veränderung mit sich bringt. Wer diese zu verhindern sucht, sollte vieleicht seine Motivation einmal überprüfen.
Uwe ein langjähriger "Genosse" auf dem Hof wird uns erst mal verlassen.
Er möchte, wie er sagt, noch mal probieren auf "eigenen Füßen zu stehen".
Dazu wird er eine Fortbildung besuchen, die ihm über das Jobcenter vermittelt wurde, um danach in einer Arbeit "draußen" wieder Fuß zu fassen.
Wir wünschen ihm dafür alles Gute...auch wenn wir ihn schmerzlich vermissen werden, auch als treuen Mitbeter bei unseren täglichen Stundengebeten und Meditationen.
Unser Alltag hier ist geprägt vom Gemeinschaftsleben, dem sich keiner entziehen kann, auch wenn die meisten von uns Individualisten sind.
Mir persöhnlich gefällt der Rhytmus von Gebet und Arbeit sehr gut.
Ich freue mich über die Glocke am Morgen am Mittag und am Abend.
Die gemeinsamen Mahlzeiten, die großen Herausforderungen und Konfrontationen, die die Leitung solch eines Projektes in dieser schwierigen Situation mit sich bringt, die Stille vor der Morgenmeditation, der erste Kaffe, und wenn es klappt, das Mittagsschläfchen...
Aber es gibt auch eine Menge Ärger: Besitzstandsdenken und Verhalten, die ständigen Querelen um Kleinigkeiten, Löcher in der Haushaltskasse, oberflächliches Interesse und Getue, eigene Begrenztheit...Eben normales Leben.
So werden wir oft von außen viel ungewöhnlicher wahrgenommen als wir sind.
Ich kann nur jeden/jede einladen, sich mal für eine Zeit auf ein Zusammenleben hier mit uns einzulassen, das ist sicher lebendiger und realer als jede schön klingende Projektion.
Ich habe eine Liste angelegt mit Adressen für den "Newsletter".
Wer ihn weiter ca. monatlich haben möchte, bitte ich um eine kurze Rückmeldung.
Wenn ich nichts höre, gehe ich davon aus, dass ihr ihn nicht haben möchtet und wir sparen uns das Porto.
Wer eine Internetadresse hat, schickt sie mir bitte zu, dann bekommt ihr bald den Brief auf diese Weise. Denn wir sind jetzt entlich "online".
Auch sonst sind wir für Anregungen, Feedback, Kritik aber auch Lob offen...
Unser Klosterstübchen ist jetzt ganzjährig Samstag und Sonntag von 12,00 bis 18.00 Uhr für unsere Gäste geöffnet. Wie gewohnt mit deftiger Küche...und selbst gebackenem Kuchen.
Außerdem gibt´s bald zum Mitnehmen selbst gemachte Marmelden, Honig, Kerzen...
Das Sortiment wollen wir langsam erweitern.
Im Mai 09 haben wir uns für den Choriner Klostermarkt angemeldet.
Dort werden wir mit Hofprodukten, Infomaterial und Einigen von uns vertreten sein.
Ich habe schon jetzt Kontakt zu verschiedenen sozialen und spirituellen Gemeinschaften aufgenommen.
Auf diesem Markt wird es auch möglich sein Ordensgemeinschaften aus dem "Osten" zu treffen.
Auch den Kontakt zu der römisch katholischen und der evangelischen Gemeinde in Zehdenick habe ich aufgenommen...
Außerdem zu den nahen Benediktinern auf der Huysburg. Den Kontakt zu Emmaus Koeln wollen wir auch wieder aufnehmen und ausbauen.
So, das war es von uns hier auf dem Hof - Noch mal herzliche Einladung "zu kommen und zu sehen", mit zu tun, zu Spenden, zum Essen in unserem gemütlichen Klosterstübchen, zu den Gebetszeiten, Meditationszeiten und Gottesdiensten, aber auch, nach vorherigem Kennen lernen, zum Mit-Leben.

Eure Hofgemeinschaft
Euer Frank

Newsletter Nr. 2 Dezember 08

Von frankfuhg, 06:27
Hallo - an alle Leser und Leserinnen.

Der erste Franziskushof "Newsletter" erscheint.
Ich werde versuchen ihn regelmäßig raus zu bringen, und hoffe ihr habt Spaß beim Lesen.
Erst mal die Neuigkeiten:
Ab dem 1. Advent haben wir eine neue Stundengebetsordnung.
Zum gesungenen Morgen und Abendgebet ist das Frühgebet das Mittagsgebet und die Komplet dazugekommen.
Wer will kann 2 mal am Tag an einer stillen Meditation teilnehmen.
Dann haben wir einen neuen 1. Vorsitzenden und Leiter des Franziskushofes. (der schreibt gerade diesen Newsletter)
eine spannende Adventszeit hier auf dem Hof - mit vielen Hoffnungen und Erwartungen...
Es gibt eine neue, einfache Internetseite: www.franziskushofgemeinschaft.de
Diese wird so nach und nach erweitert und ausgebaut.
Der "Newsletter" erscheint auch dort, man kann ihn aber auch bestellen, dann bekommt ihr ihn per Post geschickt. (Denkt aber bitte an die Kosten und schickt einen Beitrag dafür)
es gab und gibt einige Turbulenzen...
Im Neuen Jahr wird sich unter anderem klären ob wir die finanziellen Hürden meistern werden...
Unser Klosterstübchen auf dem Hof ist das ganze Jahr über Samstag und Sonntag von 12.00 bis 18.00 Uhr geöffnet.
Wie gewohnt mit deftiger Küche und selbst gebackenem Kuchen.
Gruppen können sich anmelden auch an Werktagen, auf Wunsch mit Führung, Vortrag und Gottesdienst (oder Teilnahme am Stundengebet/Meditation)

Wir freuen uns über alte und neue Gäste auf dem Franziskushof.

Ein frohes Weihnachtsfest und ein schönes Neues Jahr 2009 wünscht euch eure Franziskushof Gemeinschaft.

Gottesdienstzeiten an Weihnachten und Neujahr sind:

24.12.08   20.00 Uhr   Heilig Abend
(anschl. traditionelles  Weihnachtsessen im Klosterstübchen)

25.12.08   11.00 Uhr    Weihnachten

26.12.08   11.00 Uhr    2. Weihnachstag

01.01.09   13.00 Uhr    Neujahr


Kloster Lüthkeshof
Lüthkeshof 4
16792 Zehdenick
Tel.: 03307 310848

Sonntag, 14. Dezember 2008

Adventsbrief 2008 Nr.1

Von frankfuhg, 16:57
An alle Freunde und Freundinnen des Franziskushofes.

Eine spannende und hoffnungsvolle Zeit erleben wir hier vor Ort.
Viele Fragen, Erwartungen, Vorstellungen...
Wie geht es weiter? Geht es weiter? ...

Es geht weiter!

Wir als Franziskushof Gemeinschaft, mit uns die wir hier zusammen leben, mit den Vereinsmitgliedern, den Helfern und Helferinnen und den vielen Freunden und Freundinnen, wollen dieses tolle Lebensprojekt weiterführen und weiterentwickeln.
Dafür braucht es viel Geduld, Vertrauen, Liebe,... und (leider) auch Geld.
Von den ersten drei ist reichlich vorhanden, an dem viert genannten mangelt es gerade.
Die Heizölrechnung muss bezahlt werden, ein Auto müsste angeschafft werden, dringende Renovierungsmaßnahmen stehen an... und der Hof muss sozusagen vom Verein erworben werden.

Wir nehmen diese Herausforderung freudig an!

Und hoffen, dass uns die ein oder andere Person aus Überzeugung und Freude unterstützt.

Die "Neuigkeiten" vom Hof könnt ihr im "Newsletter" nachlesen, der ca. monatlich erscheinen wird, oder wir sehen uns mal am Wochenende im Klosterstübchen beim Glühwein.

In diesem Sinne wünsche ich euch allen eine vertrauensvolle Adventszeit, eine frohe Weihnacht und ein gutes Neus Jahr 2009.

Eure Hof Gemeinschaft
Euer Frank